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Aktualisiert 2 min Lesezeit

Happy Gilmore 2 auf Netflix: Adam Sandler kehrt auf den Platz zurück

TL;DR – Fazit

Happy Gilmore 2 ist seit 2026 auf Netflix verfügbar — der lang erwartete Sequel zu Adam Sandlers 1996er Golf-Komödie. Sandler kehrt als gereifter Happy zurück, mit neuen Figuren und PGA-Tour-Cameos. Für Golfer, die das Original mögen, ein gelungener Nostalgie-Abend; für Neulinge auch eigenständig funktional, gewinnt aber durch Kontext aus Teil 1.

Adam Sandler als Happy Gilmore in einem Boston-Bruins-Eishockey-Trikot, den Golfschläger wie einen Hockey-Stick haltend auf dem Fairway, mit Zuschauerkulisse im Hintergrund (Quelle: Netflix)

Ein Film, der die Golf-Welt geteilt hat

1996 erschien der Original-Film Happy Gilmore. Adam Sandler spielt einen gescheiterten Eishockey-Profi, der auf den Golfplatz wechselt und mit seiner rohen, un-orthodoxen Spielweise — Anlauf, voller Schwung, keine Manieren — eine Tour-Karriere startet.

Unter Golfern war die Reaktion damals gemischt. Die einen fanden den Film respektlos gegenüber der Sportart, die anderen liebten genau das: eine Komödie, die die gelegentliche Steifheit des Golf-Etiquette aufs Korn nimmt, ohne dabei den Sport selbst lächerlich zu machen.

Drei Jahrzehnte später ist die Geschichte breit akzeptiert. Happy Gilmore ist Kult, der ikonische "Running Drive" eine der bekanntesten Szenen der Sport-Komödien-Geschichte, und Adam Sandler der Golf-versessenste Comedian Hollywoods.

Was Happy Gilmore 2 verspricht

Der Sequel ist auf Netflix verfügbar. Adam Sandler nimmt die Rolle wieder auf, diesmal als älterer, gereifter Happy — plus neue Generation an Figuren, Gags und Gast-Auftritten aus der PGA-Tour.

Ohne den Film komplett zu spoilern: Es ist Adam-Sandler-Komödie, wie man sie kennt. Nicht subtil, nicht oscar-würdig, aber gut gemacht und offensichtlich mit Respekt für die Vorlage produziert. Für Golfer, die das Original mögen, funktioniert der Zweite als Nostalgie-Moment mit ein paar guten neuen Szenen.

Warum wir den Film empfehlen

Drei Gründe:

  • Es ist ein kultureller Referenzpunkt. Wenn auf dem Platz jemand einen "Happy-Gilmore-Drive" versucht (mit Anlauf, bitte nicht auf unseren Partner-Plätzen), möchte man wissen, was gemeint ist.
  • Er zeigt Golf ohne Ehrfurcht. Der Sport wird als das dargestellt, was er für viele ist — eine Leidenschaft, die gleichzeitig lustig, frustrierend und fesselnd ist. Kein elitäres Setting.
  • Er ist ein perfekter Après-Golf-Abend. Nach einer Runde, die nicht gut lief, ist es eine gute Erinnerung daran, dass Golf am Ende ein Spiel ist — nicht ein Pflichtprogramm.

Wer auf den Original-Film verzichtet hat

Sollte man erst Happy Gilmore 1 sehen, bevor man den Sequel startet? Nicht zwingend. Der zweite Teil funktioniert als eigenständige Komödie. Aber: Die Nostalgie-Gags und Figur-Referenzen entfalten ihre volle Wirkung nur mit Kontext. Wer ohnehin einen gemütlichen Film-Abend plant, fängt am besten mit Teil 1 an (auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar) und dreht Teil 2 danach.